Pressemitteilungen

Veröffentlicht am 7. Januar 2022 von Flo Lillpopp

Gemeinsam mit zahlreichen engagierten Genoss*innen freut sich die PARTEI Göttingen die Gründung des Ortsverbandes Osterode am Harz bekannt zu geben. Der nunmehr dritte Ortsverband im Landkreis Göttingen wird fortan neben der Stadt Osterode am Harz auch in den Gemeinden Herzberg am Harz, Hattorf am Harz und Bad Grund (Harz) aktiv werden.

Im Rahmen der Gründungsversammlung am 12.12.2021 in Osterode am Harz wurden von den Mitgliedern Etienne Vahldieck zum Vorsitzenden, Daniel Hollmann zum stvt. Vorsitzenden und Christopher Wode zum Schatzmeister gewählt. Gemeinsam mit weiteren aktiven Genoss*innen haben sie sich das Ziel gesetzt Osterode vor dem Abstieg in die gänzliche Bedeutungslosigkeit zu bewahren.

„Die Gründung eines Ortsverbandes in Osterode war schon lange ein Ziel unseres Kreisverbandes. Und auch wenn unsere Versuche und Besuch bisher zumeist eher eigenartig verliefen, hat es sich doch gelohnt diese gottverlassene Stadt nicht ganz aufzugeben“, kommentiert Marcel Orth, Vorsitzende für Material und Finanzen der PARTEI Göttingen, die Gründung des Ortsverbandes und fügt an: „Jetzt freue ich mich umso mehr darauf mit den Genossen vor Ort den genauen Standort für den von mir im Wahlkampf versprochenen Vulkan zu finden.“

„Mein letzter politischer Besuch in Osterode war so trist wie die Wahlergebnisse der CDU in Duderstadt in den vergangenen Jahren. Und das ist noch freundlich formuliert. Umso mehr bin ich begeistert, dass wir jetzt genug Verrückte gefunden haben, um dort eine Ortsverband zu gründen“, erklärt Florian Lillpopp, Kreisgeschäftsführerin der PARTEI Göttingen. Er hatte die Gründung des neuen Ortsverbandes im Kreisvorstand federführend begleitet.

„Ich hätte nicht gedacht, dass ich es noch erleben darf, dass auch in Osterode eine bessere, grauere Politik Einzug hält. Ich bin entsprechend sehr erfreut und wünsche den Genoss*innen dort alles gute“, freut sich Nico Schmidt, Queervorsitzende der PARTEI Göttingen, über die Gründung.

„Angesichts des Kommunalwahlergebnisses von 2,22 % für die AfD in Osterode freue ich mich über den rationalen Widerstand, der in Form dieses neuen Ortsverband die politische Bühne betritt. Osterode – Wir müssen reden“, kommentiert Lisa Balkenhol, Kreisgeschäftsführerin der PARTEI Göttingen die Entscheidung für Osterode als Standort für den neuen Ortsverband.

„Unser Auftrag ist ganz klar die Rettung von Osterode. Ganz selbstverständlich mit allen Mitteln, die uns dafür einfallen“, freut sich Etienne Vahldieck, der frisch gewählte Vorsitzende der PARTEI Osterode, über die Gründung und fügt an: „Jetzt werden wir erstmal mit einer Bestandsaufnahme beginnen, gucken was hier alles wegkann und wo wir noch Chancen auf irgendwas mit Zukunft sehen.“

„Ich glaube zwar nicht, dass wir an so einem Ort wie Osterode jemals Geld in der PARTEI-Kasse haben werden, dennoch freut es mich, dass mir die Genoss*innen hier vor Ort zutrauen das meiste aus diesem zu erwartenden Nichts zu machen“, kommentiert Christopher Wode, Schatzmeister der PARTEI Osterode, seine Wahl.

„Die Genoss*innen aus Göttingen und Duderstadt mögen vielleicht glauben, dass die Lage in Osterode schon schlimm sei. Dass es auch noch so Käffer wie Bad Grund, Herzberg oder Hattorf gibt wissen die dort vermutlich gar nicht. Umso mehr freue ich mich, dass wir als Ortsverband im Harz jetzt dafür sorgen können, dass auch diese Käffer nicht wie Northeim oder Goslar in der Bedeutungslosigkeit enden“, erklärt Daniel Hollmann, stvt. Vorsitzender der PARTEI Osterode, die Bedeutung der Gründung des Ortsverbandes für die Region.

„Erst Göttingen, dann Duderstadt, jetzt Osterode. Der Siegeszeug der PARTEI Göttingen ist nicht aufzuhalten. Wenn das so weiter geht werden wir noch in diesem Jahrhundert sogar Ortsverbände in Walkenried oder Stauffenberg gründen. Sofern diese Orte bis dahin nicht ausgestorben sind, versteht sich“, prophezeit Harald Manninga, Ehrenvorsitzender der PARTEI Göttingen, mit Blick auf die zukünftige Entwicklung der PARTEI im Landkreis Göttingen.